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Wieder auf dem Relegationsplatz

Tischtennis-Landesliga Lüneburg der Herren

von Olaf Schnell (Die Norddeutsche) - 12.12.2017

Die SG Aumund-Vegesack setzte sich daheim gegen die TuSG Ritterhude II mit 9:4 durch.

Im mittleren Paarkreuz zeigte sich auch Vegesacks Tobias Burkhardt hoch konzentriert und gewann seine beiden Einzel. (Foto:Christian Kosak)

Vegesack. Spielt er oder spielt er nicht für die SG Aumund-Vegesack in der Tischtennis-Landesliga Lüneburg der Herren beim Hinrundenabschluss gegen die TuSG Ritterhude II? Die Rede war von Vegesacks Nummer zwei, Gerrit Meyer, der zuletzt beim glanzvollen 9:1-Heimsieg gegen Post SV Uelzen trotz seiner Bandscheibenprobleme mitwirken konnte.

Letztlich war Gerrit Meyer bei diesem Heimauftritt doch mit von der Partie. Die Nordbremer liefen in Bestbesetzung in der Sporthalle der Gerhard-Rohlfs-Oberschule auf und so hatte auch der routinierte Meyer großen Anteil am wichtigen 9:4-Sieg.

Die Gäste aus Ritterhude traten dagegen ersatzgeschwächt an. Da ihre Nummer vier Daniel Wrieden, kurz vor dem ersten Aufschlag krankheitsbedingt passen musste, sprang Harald Fuhrmann aus der vierten TuSG-Mannschaft ein. Und dieses sollte letztlich der Schlüssel zum wichtigen SAV-Sieg sein. Fuhrmann hatte im ersten Einzel im unteren Paarkreuz gegen den Nordbremer Mannschaftsführer Gregor Grzesik bereits mit 0:3 das Nachsehen (11:13, 3:11, 14:16) und musste sich auch in dem vorgezogenen Einzel gegen Vegesacks Patrick Jahic beugen, das letztlich nicht mehr in die Wertung kam.

Mit diesem Vorteil gingen die abstiegsgefährdeten Vegesacker, die wie die Ritterhuder am Sonnabend das Jahresgeschehen im Rahmen einer Weihnachtsfeier ausklingen ließen, aber in diese wichtige Begegnung. Mit einer 2:1-Führung kamen die Hausherren auch aus den Doppeln. Meyer/Holländer jubelten über ein 3:0 gegen Schlake/Stelljes (11:6, 11:9, 11:7) und Burkhardt/Jahic setzten sich gegen das TuSG-Duo Krückemeier/Fuhrmann mit 3:1 durch (11:4, 11:8, 9:11, 11:6). Federn ließen in der ersten Runde die Vegesacker Guzmann/Grzesik gegen Kauert/Lipp knapp mit 2:3 (8:11, 11:9, 16:14, 5:11, 9:11).

„Durch den Ausfall von Daniel Wrieden mussten wir die Doppel umstellen. Dass es in Vegesack ein enges Spiel wird, war uns im Vorfeld schon klar“, meinte der Ritterhuder Kapitän Axel Stelljes. Auch Teamkollege Andreas Kauert war unzufrieden mit seinem Auftritt. „Das war ein schlechter Sonntag und einfach nicht mein Tag – ich war nicht gut drauf“, so der TuSG-Spitzenakteur. Das war im Spitzenduell gegen den Vegesacker Jakob Guzmann besonders spürbar. So hatte Guzmann, der im ersten Einzel mit 2:3 gegen den Ritterhuder Jens Schlake verlor, wenig Mühe Kauert in drei Sätzen zu bezwingen (11:8, 11:7, 11:3). „Ich bin glücklich, dass es im zweiten Einzel doch noch bei mir mit einem Sieg geklappt hat, nachdem ich im ersten Spiel überhaupt nicht gut spielte“, so Guzmann.

2:2 Punkte sicherte sich im oberen Paarkreuz auch Gerrit Meyer. Mit 3:1 behauptete sich Vegesacks Nummer zwei gegen Andreas Kauert (11:13, 12:10, 11:6, 11:4). Bei seinem zweiten Auftritt lief der Nordbremer gegen Jens Schlake zuerst einem 0:2-Rückstand hinterher (4:11, 9:11), biss sich aber in die Begegnung. Mit einer starken kämpferischen Leistung glich Meyer so zum 2:2 aus (11:9, 11:4). Im entscheidenden fünften Satz konnte dann Meyer aber nicht noch eine Schippe drauflegen (3:11).

2:2 Zähler wurden auch in der Mitte notiert. Der SAVer Thorsten Holländer konnte gegen den Ritterhuder Holger Krückemeier nichts bestücken (6:11, 5:11, 8:11), dafür ließ sein Teamkollege Tobias Burkhardt gegen Christian Lipp nichts anbrennen (11:4, 13:11, 11:8). Somit stand es aus Vegesacker Sicht zu diesem Zeitpunkt 4:3. Es folgte der starke Auftritt der Vegesacker im unteren Paarkreuz. Neben dem Erfolg von Grzesik jubelte auch Patrick Jahic. Mit einem mutigen Auftritt sicherte sich der nervenstarke SAV-Linkshänder gegen Axel Stelljes einen 3:1-Erfolg (15:13, 7:11, 11:9, 11:5) – somit führte Vegesack nun mit 6:3. Am Ende machte dann der SAVer Thorsten Holländer den 9:4-Heimsieg perfekt. Nach der 3:2-Galavorstellung von Tobias Burkhardt gegen den Ritterhuder Holger Krückemeier (6:11, 3:11, 12:10, 11:7, 12:10) zeigte sich Holländer in seiner Begegnung gegen Christian Lipp hoch konzentriert und gewann mit 3:0 (11:1, 11:8, 12:10). „Im ersten Spiel war ich nicht so gut drauf. Besser lief es bei mir im zweiten Einzel, aber ich war ja auch nicht auf der Weihnachtsfeier“, meinte Holländer.

So kann Vegesack auf ein perfektes Wochenende blicken. Nach der Weihnachtsfeier am Sonnabend sackten sie den perfekten 9:4-Erfolg gegen den Siebtplatzierten TuSG Ritterhude II ein und überwintern jetzt mit Rang acht auf einem Relegationsplatz. „Wir sind im Soll und man sieht deutlich, dass wir in Bestbesetzung gegen jede Mannschaft mithalten können“ (Grzesik). Am Wochenende (20./21. Januar) beginnt für die SG Aumund-Vegesack im nächsten Jahr die Rückrunde. Beim Schlusslicht Post SV Uelzen ist das SAV-Team dann gleich wieder unter Zugzwang. „Da wollen wir im Abstiegskampf mit einem weiteren Sieg wieder einen wichtigen Schritt machen“, sagte Grzesik.

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