Matchwinner Gregor Grzesik

Tischtennis-Landesliga Herren Lüneburg

von Olaf Schnell (Die Norddeutsche) - 22.09.2017

 

Besser hätte die SG Aumund-Vegesack nicht aus den Startlöchern kommen können. Zum Saisonauftakt setzten sich die Schützlinge von Gregor Grzesik gegen Post SV Stade mit 9:6 durch.

Im unteren Paarkreuz hatte der SAV-Spieler Gregor Grzesik mit zwei Einzelsiegen großen Anteil am 9:6-Auftakterfolg gegen Post SV Stade. (Foto: Christian Kosak)

Vegesack. Besser hätte die SG Aumund-Vegesack in der Tischtennis-Landesliga Herren Lüneburg nicht aus den Startlöchern kommen können. Zum Saisonauftakt setzten sich die Schützlinge von Gregor Grzesik gegen Post SV Stade mit 9:6 durch. Zwar hatten die Nordbremer im ersten Spiel der neuen Saison im Vorfeld schon mit einem Sieg geliebäugelt – doch das dieses nun auch wie im letzten Spiel der Saison 2016/17 (9:0) – klappen könnte, ist aus Vegesacker Sicht umso besser.

In der Sporthalle der Gerhard-Rohlfs-Oberschule traten die Nordbremer in Bestbesetzung auf, die Stader mussten auf ihre Nummer fünf (Ingo Waldvogel) und die Nummer sechs (Matthias Scholles) verzichten. Und gerade im unteren Paarkreuz trumpfte der SAV-Mannschaftsführer Gregor Grzesik mächtig auf. Zwar machte Grzesik es vor heimischer Kulisse in der ersten Begegnung gegen den Stader Torsten Burmester mächtig spannend, konnte sich letztlich aber behaupten. Nach dem 6:11 und 12:14 in den ersten beiden Durchgängen, ließ der 36-Jährige ein 11:6, 12:10, 11:6 folgen. Allerdings lag der Rechtshänder in dem vierten Satz bereits mit 7:9 in Rückstand. Zwei Punkte fehlten seinem Gegenüber Burmester also noch zum Matchgewinn. Doch nach einer gutgetimten Auszeit von Tobias „Tobi“ Burkhardt wurde Gregor Grzesik noch einmal neu eingestellt und so drehte er den Spieß um.

Etwas besser lief es in seiner zweiten Einzelpartie gegen Cyprian Steffens. Hier ­führte der SAV-Abteilungsleiter schon mit 2:0 Sätzen (11:9, 11:8). Nach dem 8:11 im dritten Durchgang ließ Gregor Grzesik dann anschließend nicht mehr viel anbrennen und setzte sich mit 11:8 durch. Auch im Doppel an der Seite von Patrick Jahic klappte es zu Beginn der Heimpartie vorzüglich.

Nach dem 11:13 in Satz eins, ließ das Gastgeber-Duo gegen Steffens/Burmester ein 11:9, 11:5 und 11:7 folgen. Ebenfalls über einen Erfolg in der Doppel-Konkurrenz freuten sich Jakob Guzmann/Gerrit Meyer. Gegen das Gäste-Duo Reusner/Gerloff behielten sie mit 3:1 die Oberhand (10:12, 11:2, 11:8, 11:6). Nicht so viel Glück hatten Thorsten Holländer/Tobias Burkhardt, die gegen Barkow/Au das Nachsehen hatten (7:11, 8:11, 11:9, 12:10, 5:11). Nach dieser 2:1-Doppelführung bauten im oberen Paarkreuz Jakob Guzmann und Gerrit Meyer den Vorsprung der Vegesacker in den Einzelbegegnungen mit den jeweils 3:0-Siegen aus (4:1).

Der SAV-Spitzenmann Guzmann bezwang seinen Gegenüber Torsten Barkow (11:6, 11:6, 15:13) und auch Meyer ließ Maik Reusner (11:9, 11:4, 11:5) keine Chance. Anschließend lief es in der Mitte für die beiden Rückkehrer Thorsten Holländer und Tobias Burkhardt nicht so gut. Holländer musste sich gegen Sören Gerloff mit 1:3 (11:7, 10:12, 8:11, 7:11) und Burkhardt gegen Au ebenfalls mit 1:3 beugen (5:11, 11:3, 6:11, 3:11). Da anschließend auch Patrick Jahic gegen Cyprian Steffens mit 0:3 Federn ließ (8:11, 9:11, 8:11), waren die Stader wieder im Rennen. 4:3 lagen die Nordbremer zu diesem Zeitpunkt nur noch in Front, es musste gezittert werden. Doch erneut konnten sich die Hausherren auf ihre Nummer eins, Jakob Guzmann, verlassen.

Starker Jakob Guzmann

Im Spitzeneinzel wies er den Stader Maik Reusner mit 3:0 in die Schranken (11:8, 11:7, 11:9). Dieser Erfolg von Guzmann war letztlich sehr wichtig, da hiernach Gerrit Meyer gegen Torsten Barkow (6:11, 6:11, 0:11) und Thorsten Holländer gegen Andreas Au (7:11, 11:9, 9:11, 8:11) nichts reißen konnten. So glichen die Stader nach zwölf Begegnungen zum 6:6 aus. Nun war Spannung Trumpf und alles möglich für die SG Aumund-Vege­sack. Doch die Nordbremer zeigten sich vor der heimischen Kulisse sehr nervenstark.

Neben dem Einzel-Coup von Gregor Grzesik konnten sich in der Schlussphase auch seine SAV-Teamkollegen Tobias Burkhardt gegen Sören Gerloff (11:8, 9:11, 11:4, 11:6) und Patrick Jahic gegen Torsten Burmester durchsetzen (11:7, 11:8, 11:7). Nach dem Spielende war nicht nur wegen seiner Vorstellung Gregor Grzesik überglücklich: „Wir zeigten gegen Stade eine ganz starke Teamleistung. Auch die Rückkehrer Tobias Burkhardt und Thorsten Holländer können auf einen super Einstand blicken.“

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