Sechs Punkte fehlen noch

Tischtennis-Landesligist SG Aumund-Vegesack vor wichtigem Heimspiel

Von Olaf Schnell (Die Norddeutsche) - 08.04.2017

 

Vegesack. Relegation oder doch Klassenerhalt? Zum Saisonabschluss erwartet die SG Aumund-Vegesack in der Tischtennis-Landesliga Lüneburg der Herren an diesem Sonnabend (16 Uhr) den Sechstplatzierten Post SV Stade. Die Gäste aus Stade haben vor dem Abschlussspiel schon das rettende Ufer erreicht und können sich auch eine 0:9-Niederlage in Vegesack erlauben.

 

Auch SAV-Spieler Marcus Kunte hofft, dass im Heimspiel gegen Stade an diesem Sonnabend der Klassenerhalt geschafft wird.  (Christian Kosak)

 

So hoch brauchen die Mannen um den SAV-Mannschaftsführer Gregor Grzesik aber garnicht mehr zu gewinnen. Nach dem sehr wichtigen 8:8-Unentschieden am vergangenen Spieltag gegen den Abstiegs-Konkurrenten MTV Tostedt reichen den Nordbremern gegen das Post-Team aufgrund des schlechteren Spieleverhältnisses schon ganze sechs Punkte.

 

Das müsste aus Vegesacker Sicht vor dem treuen Heimpublikum doch zu schaffen sein, zumal die Hausherren in der Turnhalle der Gerhard-Rohlfs-Oberschule in Bestbesetzung an die Heimplatten gehen. Kurioser Weise kann die Konkurrenz aus Tostedt in Sachen Relegation nur noch zusehen. Am vergangenen Sonntag bestritten sie beim SAV-Team das letzte Punktspiel und belegen mit 14:22 Zählern (-24) den achten Platz – hinter der SG Aumund-Vegesack (14:22/-20). Im personellen Bereich läuft Vegesack gegen Stade mit der Stammsechs auf. Der Zweit-Herrenspieler Tobias Burkhardt, der sich beim Unentschieden gegen Tostedt festspielte, weil Patrick Jahic aus gesundheitlichen Gründen passen musste, ist somit nicht von der Partie – wird aber sicherlich auch ganz kräftig die Daumen drücken – damit nach dem geschafften Klassenerhalt anschließend die Rettungssause mit Mannschaft und Fans gestartet werden kann. Aus diesem Grund verlegten die Vegesacker ­diese Abschlussbegegnung auch von Sonntag auf diesen Sonnabend.

 

Klare Hinspielniederlage

 

Im Hinspiel musste das Grzesik-Team sich klar mit 2:9 beugen, trat hier aber auch  ersatzgeschwächt (mit Hans-Joachim Gunnemann und Marcus Laedtke) an. Das sieht nun personell auf jeden Fall besser aus, sind doch Gerrit Meyer und Thorsten Kleinert wieder mit von der Partie. Kleinert hofft, dass er sein letztes Punktspiel für die Vegesacker bestreiten kann. „Natürlich könnte ich auch noch die Relegation spielen. Aber bei einem Erfolgserlebnis brauche ich das ja nicht mehr. Auf jeden Fall möchte ich erfolgreich sein und wie zum Beispiel gegen Lamstedt meinen Beitrag leisten.“

 

In bester Stimmung laufen die Nordbremer also gegen die Stader auf. Im Doppel sind Guzmann/Meyer, Kunte/Jahic und Grzesik/Kleinert im Einsatz. Das SAV-Team hofft mit den Fans im Rücken, dass die sechs Punkte so schnell wie möglich geholt werden, „um dann anschließend gemeinsam mit den Fans zu feiern. Wir haben schließlich mit Stade auch noch eine Rechnung offen“, meinte Gregor Grzesik. Für den Fall der ­Fälle – sollten die Vegesacker Akeure um Gregor Grzesik doch nicht den Klassenerhalt schaffen – müssen sie am Wochenende (13./14. Mai) nachsitzen. In der heimischen Halle würden sie in der Relegation gegen FC Hambergen und MTV Soderstorf spielen. Doch eigentlich möchte das SAV-Team sich bereits an diesem Sonnabend mit sechs gewonnenen Punkten gegen Stade den Klassenerhalt in der Landesliga sichern.

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