SG Aumund-Vegesack schafft Klassenerhalt

Schon nach sechs Partien ist im siegreichen Heimspiel gegen Post SV Stade alles eingetütet

von Olaf Schnell (Die Norddeutsche) - 10.04.2017

 

Vegesack. Bereits nach dem sechsten Spiel hatte sich die SG Aumund-Vegesack den Klassenerhalt in der Tischtennis-Landesliga Lüneburg der Herren gesichert. Am Ende behaupteten sich die Nordbremer gegen den Post SV Stade mit 9:0 und landeten in der Endplatzierung sogar noch vor den Stadern auf Rang sechs. Achter wurde somit die Mannschaft aus Tostedt und bestreitet nun die Relegation.

Nach dem 9:0-Heimerfolg gegen ersatzgeschwächte Stader jubelte das SAV-Team plus Anhang über den Landesliga-Klassenerhalt. (Olaf Schnell)

 

So kann sich nun Vegesacks Spartenleiter und Mannschaftsführer Gregor Grzesik schon intensiv mit der kommenden Landesliga-Saison (2017/18) befassen – verbunden mit sicherlich vielen Telefongesprächen –, um in der kommenden Spielzeit wieder eine schlagkräftige SAV-Mannschaft zur Verfügung zu haben.

Zurück zum Saison-Abschlussspiel gegen die Stader: Irgendwie mussten zur Rettung sechs Vegesacker Punkte her. In der Kabine verzichteten die Nordbremer zuvor auf eine besondere Ansprache – jeder Spieler konzentrierte sich bereits auf seine anstehenden Aufgaben. Bei der Begrüßung der Teams bedankte sich Grzesik dann auch für die tolle Unterstützung der Fans. Anscheinend beschäftigten sich die in Bestbesetzung angetretenen Hausherren zu Beginn in den drei Doppelpartien aber zu sehr mit dem Minimalziel von sechs Zählern.

Die Stader, bei denen Cyprian Steffens (Nummer drei) und Matthias Scholles (Nummer vier) in der Sporthalle der Gerhard-Rohlfs-Oberschule aufgrund der Osterferien gar nicht mit an Bord waren, spielten dagegen befreit auf – „und wollten nichts herschenken“, meinte Gregor Grzesik. Das bekam bereits das SAV-Spitzendoppel Guzmann/Meyer gegen Detjen/Staib  beim knappen 3:2-Erfolg zu spüren (9:11, 11:3, 11:4, 6:11, 11:8). Aber auch Kleinert/Grzesik benötigten den entscheidenden fünften Satz, um das Post-Duo Reusner/Au mit 3:2 in die Knie zu zwingen (11:6, 9:11, 11:3, 9:11, 12:10). Etwas leichter hatten es dann Kunte/Jahic, obwohl die vier Sätze auch umkämpft waren (11:9, 6:11, 11:7, 11:9).

Somit war bereits die halbe Ernte, sprich drei SAV-Zähler, eingefahren. Zum Klassenerhalt fehlten jetzt nur noch drei Erfolge. Den Anfang machte Jakob Guzmann gegen den Stader Andreas Au – und wieder ging es über fünf Sätze. Kurz vor der Ziellinie ließ dann Guzmann aber nicht viel mehr anbrennen und behielt im fünften Durchgang recht klar mit 11:6 die Oberhand (11:2, 2:11, 11:5, 14:16, 11:6). Einem 0:1-Satzrückstand musste am Nebentisch dann Gerrit Meyer hinterherlaufen (11:13). Doch zeigte sich Vegesacks Nummer zwei gegen den Stader Maik Reusner anschließend nervenstark und hielt sein Gegenüber klar auf Distanz (11:2, 11:6, 11:6). Somit führten die Vegesacker mit 5:0. Es fehlte bei noch elf ausstehenden Begegnungen nur noch ein Sieg. Das sollte doch zu schaffen sein. Und es schaffte gleich im ersten Versuch Thorsten Kleinert. Gegen den Gäste-Akteur Ingo Waldvogel erreichte Kleinert einen 3:1-Erfolg (11:8, 12:14, 11:6, 11:7) und sorgte somit vorzeitig für den Klassenerhalt. 

Nach der Rettung löste sich dann spürbar die Verkrampfung bei den Vegesackern, und so fuhr man noch drei Siege ein. Marcus Kunte setzte sich gegen Patrick Detjen durch (12:10, 12:10, 11:6). Hiernach bezwangen Gregor Grzesik Daniel Staib (11:2, 11:5, 11:7) und Patrick Jahic Christoph Völkers (11:6, 11:6, 11:8). „Die ersten beiden Doppel und das Einzel von Jakob waren schon hart umkämpft. Aber sonst hatten wir nicht so die großen Probleme“, meinte nach Spielende der SAVer Gregor Grzesik, der sehr zufrieden mit der Teamleistung war. „Alle wussten, worum es geht, und haben sich angestrengt. Nach dem 6:0 kam von uns schon ein kleiner Aufschrei. Jetzt muss man abwarten, was in den anderen Ligen noch sportlich so passiert“, äußerte sich ein überglücklicher Gregor Grzesik.

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